Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für angehende Ingenieure

Waldkirch, am 29. Oktober 2015 besuchen über 40 Studierende der Hochschule Offenburg im Rahmen des studentischen Einstiegssemesters »startING« zum zweiten Mal die EMIS Electrics und tauchten dabei in das Berufsleben eines Ingenieurs ein.

 

Aller Anfang ist schwer – aus diesem Grund bietet das Einstiegssemester »startING« Studienanfängern die Möglichkeit, sich im ersten Studiensemester zu orientieren, bevor sie sich für eine einschlägige Fachrichtung Ihres Ingenieurstudiums entscheiden. Neben hochschulinternen Maßnahmen, welche vorwiegend theoretisches Basiswissen vermitteln, erhalten die Studierenden durch zahlreiche Exkursionen Einblicke in das vielseitige Aufgabenspektrum von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Zum Abschluss des Einstiegssemesters muss eine Prüfung absolviert werden. Wer diese besteht, dem ist ein Studienplatz im Bereich Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder Wirtschaftsingenieurwesen garantiert.

Beim Besuch erhielten die Studenten einen Einblick in die Arbeit von Ingenieuren der Elektrotechnik und der Mechatronik bei EMIS Electrics.

Nach Begrüßung durch Niederlassungsleiter Harald Gehring stellten die EMIS-Mitarbeiter Titus Ahrens und Philip Enderle, beide selbst Absolventen der Hochschule Offenburg, das mittelständische Familienunternehmen vor. Eröffnet wurde die Führung mit einer Präsentation mit wichtigen Fakten über das Unternehmen. EMIS mit Hauptsitz in Lübbenau im Spreewald beschäftigt mehr als 460 Mitarbeiter in deutschlandweit 8 Niederlassungen. Der Standort Waldkirch spezialisiert sich auf Sicherheits- und Antriebstechnik für Achterbahnen.

Im Anschluss konnten die Studierenden die Tätigkeit der Ingenieure in der Praxis erleben. Das Aufgabengebiet eines Ingenieurs bei EMIS Electrics umfasst neben der Projektplanung, der Entwicklung der Hardware und der Projektierung der Software auch die Schaltschrankprüfung und die Inbetriebnahme von Anlagen auf der ganzen Welt. Darüber hinaus müssen Anlagenbediener und Wartungspersonal geschult, die Projektdokumentation erstellt und der Projektablauf bewertet werden. Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit haben hierbei den höchsten Stellenwert.

Die mechanische Entwicklung und Fertigung der Achterbahnen konnten die Studierenden bei dem nebenan gelegenen Kooperationspartner Mack Rides besichtigen. Als letzter Programmpunkt wurde die praktische Umsetzung der technischen Planung anhand einiger abgeschlossenen Projekte im Europa-Park gezeigt.

 

Niederlassungsleiter Harald Gehring bewertete den Besuch als äußerst positiv und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr über ein deutlich gestiegenes Interesse im Bereich Elektrotechnik freuen. Auch sah er darin eine Bestätigung des großen Engagements von EMIS Electrics in der Ausbildungsförderung. Das Unternehmen unterstützt unter Anderem Teilnehmer des Wettbewerbs »Jugend forscht«, nimmt regelmäßig an der Recruiting-Messe der Hochschule Offenburg teil und beteiligt sich beim Projekt »Jugend denkt Zukunft«. Ebenso zeigt EMIS Electrics großes Engagement bei der Vergabe von Abschlussarbeiten und Praktikumsplätzen. Harald Gehring wies darauf hin, dass Initiativbewerbungen von Studierenden und angehenden Technikern immer sehr willkommen sind.

Am Ende des Tages bedankte sich Studiengangsleiter Professor Dr. Fellhauer im Namen des »startING-Teams« und allen Studierenden für eine interessante und gut vorbereitete Exkursion.